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Chefärzte werben für Umbau des Klinikums

In Sorge um die Zukunft des Klinikums Oberlausitzer Bergland

baten am Montagabend (20.04.2026) mehrere Chefärzte einige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister spontan zum Gespräch. Anlass war der bevorstehende Sonderkreistag, initiiert durch einen Antrag der Kreistagsfraktion BSW/Freie Wähler Zittau. Diese fordert den Stopp der laufenden Umstrukturierung der KOB-Standorte Ebersbach und Zittau. Die Mediziner verdeutlichten die Gefahr für die Gesundheitsversorgung der Region, wenn der Antrag im Kreistag Erfolg hätte. Sie überreichten den Kommunalpolitikern das Positionspapier aller KOB-Chefärzte mit der Bitte um Verbreitung. „Wir sind dankbar, dass sich die Fachärzte jetzt in die Situation aus ihrer Perspektive einschalten,“ so der Zittauer Oberbürgermeister Thomas Zenker. Sein Amtskollege Steffen Ain aus Ebersbach-Neugersdorf forderte angesichts der jüngsten Diskussionen, dass vor allem Klarheit über die Absicherung der Notaufnahme bestehen müsste. „Die Umstrukturierung darf nicht gefährdet werden, aber natürlich wollen die Leute wissen, was im Ernstfall passiert.“ Deshalb sei die Kommunikation zu verbessern. Dafür sei die Wortmeldung der Chefärzte zu diesem Zeitpunkt genau richtig.

Auf dem Foto:
Chefärzte
Chefarzt und Ärztlicher Direktor Dr. Matthias Mengel, Chefarzt Dr. Uwe Liebscher, Chefarzt Dipl.-Med. Bernd Rehnisch, Chefarzt Dr. Kolja Reifenrath, Chefarzt MUDr. Radovan Novák, Chefarzt Dr. Holger Mattusch

Kommunalvertreterinnen und -vertreter
Bürgermeister Michael Görke (Kottmar), Bürgermeister Markus Hallmann (Mittelherwigsdorf), Bürgermeisterin Mandy Gubsch (Seifhennersdorf), Bürgermeister Cornelius Stempel (Oderwitz), Bürgermeister Tobias Steiner (Oybin), Bürgermeister Markus Weise (Bernstadt a.d.E.), Bürgermeister Steffen Ain (Ebersbach-Neugersdorf), Oberbürgermeister Thomas Zenker (Zittau)
Foto: T. Zenker

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