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Karte zur Ausstellung-Bunte Kartenvielfalt, aus den goldenen Zeiten der bunten Ansichtskarten- hier der Blick von der Felsenmühle und Erinnerungen an den Feierabendschnitzer Max Christoph (im Wechsel)

Humboldt-und Heimatmuseum

Am Schlechteberg 1, 02730 Ebersbach-Neugersdorf

Tel.       +49 3586 365 504
E-Mail:  museum(at)ebersbach-neugersdorf(dot)de

 

Auf einer Fläche von ca. 300 qm werden dem Besucher Ausstellungen zur Erdgeschichte, der Flora und Fauna sowie zur Stadt-und Regionalgeschichte des Oberlausitzer Berglandes präsentiert.

Öffnungszeiten:

Sonnabend, Sonntag, Feiertage      14:00-17:00 Uhr

Gruppenbesuche sind nach vorheriger Anmeldung auch zu anderen Zeiten möglich.

 
Eintrittspreise:

Erwachsene  2,00 €
Familien  5,00 €
Kinder ab 6 Jahre  1,00 €
ermäßigt (Schwerbeschädigte/ Studenten)  1,00 €
Gruppen ab 10 Kinder; pro Kind  0,50 €
Foto-Filmerlaubnis   2,50 €
Führungen10,00 €

Bitte beachten !

Vom 24.12.2018 bis 04.01.2019 bleibt das Museum geschlossen!
Ab Sonnabend, dem 05.01.2019, sind wir zu den gewohnten Zeiten wieder für Sie da!

Weihnachtsausstellung- ein Heimatberg und seine Geschichten

03.12.2018
Erinnerungen an den Ebersbacher Feierabendschnitzer Max Christoph (1888-1978)

Max Christoph war ein vielseitiger Heimatkundler, Hobbyschnitzer u. langjähriges aktives Mitglied im Humboldtverein. Die älteren Generationen kannten ihn auch unter dem Namen „der Mannelschnitzer“. Er wurde vor allem durch seinen Heimatberg weithin bekannt.
Über vier Jahrzehnte gestaltete und vervollständigte er seinen Heimatberg, der im Gegensatz zur religiösen Weihnachtsgeschichte anderer Regionen, in der Oberlausitz eher das heimatliche Umfeld mit typischen Alltags- u. Brauchtumsszenen  sowie markanten Bauwerken bestückt wurde. Auch so manch bekannter Heimatfreund konnte sich dabei in Miniaturformat wiederfinden. Auch das brachte sein besonderer Schnitzcharakter herüber. Seine Anlage ist uns heute nur noch in Form von historischen Fotografien überliefert, doch die Bauwerke und Figurengruppen werden in voller Vielfalt in der Ausstellung, anlässlich seines diesjährigen Doppeljubiläums präsentiert.
Die Eröffnung begann mit einer Führung am 08. Dezember 2018, um 14:00 Uhr,  im Heimatmuseum auf der Humboldtbaude.

Bunte Kartenvielfalt- Aus der goldenen Zeit der bunten Ansichtskarten

An Hand von Belegen der eigenen Kartensammlung demonstriert die neue Ausstellung in Form eines chronologischen Rundganges die Entwicklung  der Ansichtskarte aus der ursprünglichen Postkarte, die nur für die schriftliche Korrespondenz gedacht war, bis hin zur beliebten topografischen Ansichtskarte, welche in ihrer Blütezeit zwischen Ende des 19. Jahrhundert bis zum  1. Weltkrieg  1914-1918,
massenhaft und in einer großen Formenvielfalt in den Umlauf kam. Letztlich war es auch der seinerzeit mobileren Lebensweise sowie dem aufkommenden Tourismus zu verdanken, denn diese Ansichtskarten dienten vor allem als Reiseerinnerungen und Glückwunschkarten zu besonderen Anlässen. Besonders beliebt, auch heute noch unter den Sammlern, sind die Chromolithographien, mehrfarbige Lithografien, die in einem aufwendigen Druckverfahren entstanden und letztlich die Vorläufer der fotografischen Ansichtskarte waren.  

Die Humboldtbaude

Die Wurzeln der Humboldtbaude sind in der Blütezeit der Humboldtvereinstätigkeit zu finden. Es war jene Zeit, in der sich die Sammlungsbestände aufgrund des regen Forschungsdranges schnell vergrößerten und sich die Frage nach einer würdigen Heimstätte stellte.

1912 wurde der Wunsch zur Wirklichkeit. Die Errichtung der Baude, die nach dem Vereinsvorbild Alexander von Humboldt benannt wurde, ist ein Werk echter Heimatverbundenheit, eine einzigartige Leistung des naturwissenschaftlichen Vereins und der Bevölkerung. Die feierliche Einweihung der Humboldtbaude im September 1912 hatte Volksfestcharakter. Wie bereits 1911 gab im Jahre 1935 das Museum durch seine wachsenden Sammlungen den Anlass für weitere Baumaßnahmen zur Vergrößerung der Baude, was bis 1939 realisiert werden konnte.

Das Heimatmuseum

Das Heimatmuseum entstammt - wie auch andere hiesige Museen - der Tradition der Südlausitzer Humboldtvereinstätigkeit, welche sich zum Gedenken Alexander von Humboldts (1769 - 1859) weltweit und vor allem in der Südlausitz gründeten. Von den insgesamt 36 Humboldtvereinen wurden 14 in der Lausitz gegründet. So bildeten auch die Anfänge, der Beginn der Sammeltätigkeit in der ersten Hälfte des 19. Jh., die Grundlage für die Gründung des Ebersbacher Humboldtvereins im Jahre 1861. Er war der erste und zum Ausgang des Jahrhunderts der größte Verein seiner Art.

Die eigentliche Geburtsstunde unseres Museums reicht in das Jahr 1891 zurück, nachdem erstmals die Sammlungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Heute bewahrt das Museum die annähernd umfangreichsten naturwissenschaftlichen Sammlungen der Humboldtvereinsgeschichte Ebersbachs und weiterer derartiger Vereine auf.

Eine weitere Besonderheit stellt eine original nachgebildete Wohn- und Arbeitsstätte einer Handweberfamilie Ende des 18. Jahrhunderts dar. Heute nur noch Geschichte, ist sie ein Zeugnis jahrhundertelangen Broterwerbs der Bevölkerung sowie der Orte des Oberlausitzer Berglandes.

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